Kommunale Grünpflegekonzepte und Grünpflegekataster
Worum geht es?
Grünflächenkonzepte bilden die Grundlage für fachliche Betrachtungen und Analysen. Wenn im Detail bekannt ist, welche öffentlichen Grünflächenmmit welchem Bewuchs vorhanden und zu unterhalten sind, wird vieles nachvollziehbarer. Das Zuordnen von sinnvollen Pflegeleveln ermöglicht das Ausweisen erforderlicher Ressourcen für die Pflegearbeiten. Dabei lassen sich sowohl die zeitlichen als auch kostenmäßigen Erfordernisse nachvollziehbar ermitteln und darstellen. Auch sollten sinnvolle Vorschläge für Pflege- und Mahdgeräte aufgenommen werden.Durch Anpassungen von Pflegeleveln werden Variantenbetrachtungen möglich und Kostenoptimierungen aufgezeigt. Das kritische Hinterfragen von bestehenden Vegetationsarten eröffnet neue Sichtweisen - auch hinsichtlich ökologischer Aufwertung und Flächenentsiegelung. Fachliche Vorschläge zu alternativen Bepflanzungen runden das Bild ab.
Anhand von Praxisbeispielen lernen die TeilnehmerInnen, wie sich ein rofessionelles Grünflächenkataster und Grünpflegekonzept entwickeln lässt –insbesondere für kleinere und mittlere Kommunen.
Schwerpunkte:
- Erfassung der Flächengeometrien (mittels Vermessung, Drohnenbefliegung, Luftbildauswertung, etc.)
- Feldvergleich in der Örtlichkeit
- Fachliche Erhebung der Vegetationsart
- Schaffung einer digitalen Kartengrundlage (GIS)
- Definition sinnvoller Pflegelevel
- Entwicklung eines passgenauen Grünflächenkonzeptes zur Pflege und Unterhaltung
- Empfehlungen für Pflege- und Mahdgeräte
- Fachliche Vorschläge für alternative Bepflanzungen
- Potenzial für Flächenentsiegelungen
- Beispiele aus der Praxis
Wer sollte dabei sein?
Führungskräfte und MitarbeiterInnen von Tiefbauämtern und BauhöfenGrünflächenmanagerInnen und KlimaschutzmanagerInnen
Was ist noch wichtig?
Die Veranstaltung ist als berufliche Weiterbildungsmaßnahme nach § 4 Nr. 21 a) bb) Umsatzsteuergesetz umsatzsteuerbefreit.
Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung einen Link zur Anmeldung auf unserer Online-Seminarplattform.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass der Teilnahmebeitrag auch dann in voller Höhe zu entrichten ist, wenn eine eventuelle Abmeldung nicht spätestens eine Woche vor dem Veranstaltungstermin per E-Mail an info@wissenstransfer.info bei uns eingeht. Eine telefonische Abmeldung reicht nicht aus!
Wir bestätigen Ihnen die Abmeldung so schnell wie möglich und informieren Sie dabei auch darüber, ob die Stornierung kostenfrei möglich war. Sollten Sie eine solche Bestätigung nicht erhalten, melden Sie sich bitte noch einmal bei uns.

Zu seinen Tätigkeiten gehört die Entwicklung von Konzepten und Strategien zum zukünftigen Umgang mit technischen Infrastruktureinrichtungen unter Berücksichtigung von demografischem Wandel und veränderten klimatischer Rahmenbedingungen.
Er ist zudem Experte bei der Erfassung und Bewertung von Straßen-Wegen-Plätzen sowie Ingenieurbauwerken im Rahmen der kommunalen Doppik/NKR und Verfasser zahlreicher Fachbeiträge. Zudem beschäftigt er sich mit der Erstellung von ländlichen Wegenetzkonzepten, sog. Wirtschaftswegekonzepten und der Erstellung von Radverkehrskonzepte.