Inklusive Freiraumgestaltung – Barrierefreiheit, Beteiligung und Finanzierung?
Worum geht es?
In diesem Seminar erfahren Sie, worauf es bei der Planung inklusiver Freiräume ankommt – von der konzeptionellen Grundlage über Beteiligungsprozesse bis zur praktischen Umsetzung. Sie erhalten praxistaugliche Werkzeuge, um Projekte strukturiert, bedarfsgerecht und nachhaltig zu entwickeln. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen, wie sich Finanzierung strategisch mitdenken lässt: von der Identifikation geeigneter Fördermittel über die Auswahl passender Stiftungen bis hin zur überzeugenden Antragstellung. Denn Inklusion ist keine Frage der Kosten, sondern der Planung – und einer klugen Finanzierungsstrategie.Zentrale Anforderungen an barrierefreie und inklusive Gestaltung werden beleuchtet. Sie erfahren, wie durch das Zusammenspiel von Zugänglichkeit und Erfahrungsvielfalt ein attraktiver Freiraum für unterschiedliche Bedürfnisse entsteht. Lernen Sie die Bedeutung des 2-Wege-Prinzips für die physische Erreichbarkeit und des 2-Sinne-Prinzips für die Orientierung kennen. Anhand von 10 Schlüsselfaktoren können Sie zukünftig Spiel- und Aufenthaltsangebote mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden entwickeln und fördern gezielt Sinneserfahrungen sowie soziale Interaktionen für unterschiedliche Alters- und Nutzergruppen. Ergänzend erhalten Sie einen kompakten Überblick über Finanzierungswege: Wie strukturieren Sie Recherche und Antragstellung effizient? Und wie erhöhen Sie die Erfolgschancen Ihrer Projekte?
Schwerpunkte:
- Komplexe Leitlinien für die Planung inklusiver Spiel- und Begegnungsräume verstehen.
- Praxisbeispiele: positive Umsetzungen und Herausforderungen.
- Die Bedeutung einer Beteiligung für die Projektphase und noch weit darüber hinaus.
- Diskussion & Fallbeispiele – Bringen Sie eigene Fragen und Herausforderungen ein, um Lösungsansätze für Ihre Projekte zu finden.
- Möglichkeiten der Finanzierung: Förderprogramme, Stiftungen, Spenden.
- Ziel, Zweck und Wirkung – von der Idee zur Projekterzählung.
- Gezielte Recherche, strategischer Ablauf und Beispiele für gelungener Förderanfragen.
- Die richtige Ansprache für eine erfolgreiche Förderung.
Wer sollte dabei sein?
Führungs- und Fachkräfte, die Spielplätze und öffentliche Freiräume inklusiver gestalten möchten.Was ist noch wichtig?
Die Veranstaltung ist als berufliche Weiterbildungsmaßnahme nach § 4 Nr. 21 a) bb) Umsatzsteuergesetz umsatzsteuerbefreit.
Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung einen Link zur Anmeldung auf unserer Online-Seminarplattform.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass der Teilnahmebeitrag auch dann in voller Höhe zu entrichten ist, wenn eine eventuelle Abmeldung nicht spätestens eine Woche vor dem Veranstaltungstermin per E-Mail an info@wissenstransfer.info bei uns eingeht. Eine telefonische Abmeldung reicht nicht aus!
Wir bestätigen Ihnen die Abmeldung so schnell wie möglich und informieren Sie dabei auch darüber, ob die Stornierung kostenfrei möglich war. Sollten Sie eine solche Bestätigung nicht erhalten, melden Sie sich bitte noch einmal bei uns.

Ihre berufliche Laufbahn begann mit der Ausbildung zur Tischlerin, gefolgt von einem betriebswirtschaftlichen Studium mit Schwerpunkt Möbelhandel. Sie bringt über 20 Jahre Erfahrung im Projektmanagement mit. Ihre Expertise umfasst Fundraising und inklusive Spielplatzplanung. Vor der Gründung von „natürlich inklusiv“ war Julia Küthe unter anderem 13 Jahre als Projekt- und Qualitätsmanagerin bei der Meyer Werft angestellt.
Julia Küthe ist Mitglied im SEND e.V. und im Bündnis Recht auf Spiel, Vorständin des Vereins ‚natürlich inklusiv e.V.‘, Sachverständige für die ‚Kinderfreundlichen Kommunen‘ sowie Autorin des ersten Kapitels zu barrierefreien und inklusiven Spielplätzen im ‚Atlas barrierefrei bauen‘.