Vertrauensverlust in „den Staat“ – wie schützen wir „unsere“ Stadt vor Vertrauensverlust?
Worum geht es?
Kommunen sind direkt von der Vertrauenskrise in Staat und Politik betroffen, da sie oft die erste Anlaufstelle für die BürgerInnen sind und deren Frust über bürokratische Hürden und nicht funktionierende Verwaltungsprozesse abbekommen.Kommunen sollten versuchen, diesem Vertrauensverlust entgegenzuwirken. Das bedeutet in diesem Kontext vor allem, die demokratische Resilienz zu stärken und das Vertrauen durch bessere Leistung auf lokaler Ebene zurückzugewinnen. Das Seminar will Gegenstrategien vermitteln, wie Vertrauen in die lokale Eben gestärkt und gesichert werden kann.
Schwerpunkte:
Probleme:- Wahrgenommene Überforderung: Drei Viertel der Deutschen glauben, dass der Staat mit seinen Aufgaben überfordert ist.
- Bürokratie und Komplexität: Überkomplexe politische Systeme und Regeln hindern Verwaltungen an effizienter Arbeit, was als Staatsversagen wahrgenommen wird.
- Mangelnde Digitalisierung: Die schleppende Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und fehlende digitale Dienstleistungen enttäuschen die Erwartungen der Bevölkerung an einen modernen Staat.
- Krisenmanagement: Das Agieren der Bundesregierung während der Corona-, Ukraine- und Energiekrise hat ebenfalls zu Zweifeln an der Leistungsfähigkeit beigetragen.
- Stärkung des Ehrenamts: Das kommunale Ehrenamt soll attraktiver gestaltet und die engagierten Personen besser geschützt werden, auch physisch vor Angriffen.
- Bessere Unterstützung: Kommunalpolitiker und Mitarbeiter fordern von Bund und Ländern weniger Regulierung ("überreguliert") und eine bessere Finanzausstattung ("unterfinanziert").
- Fokus auf Bürgernähe: Durch lebensnahes Agieren und direkten Kontakt versuchen Kommunen, das Gefühl der Entfremdung vom Staat zu verringern.
- Modernisierung der Verwaltung: Die Forderung nach einem einfacheren, schnelleren und digitaleren Staat wird auf kommunaler Ebene umgesetzt, um die Leistungsfähigkeit zu beweisen.
Wer sollte dabei sein?
BürgermeisterInnenFührungs- und Fachkräfte aus allen Bereichen der kommunalen Verwaltung
Was ist noch wichtig?
Die Veranstaltung ist als berufliche Weiterbildungsmaßnahme nach § 4 Nr. 21 a) bb) Umsatzsteuergesetz umsatzsteuerbefreit.
Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung einen Link zur Anmeldung auf unserer Online-Seminarplattform.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass der Teilnahmebeitrag auch dann in voller Höhe zu entrichten ist, wenn eine eventuelle Abmeldung nicht spätestens eine Woche vor dem Veranstaltungstermin per E-Mail an info@wissenstransfer.info bei uns eingeht. Eine telefonische Abmeldung reicht nicht aus!
Wir bestätigen Ihnen die Abmeldung so schnell wie möglich und informieren Sie dabei auch darüber, ob die Stornierung kostenfrei möglich war. Sollten Sie eine solche Bestätigung nicht erhalten, melden Sie sich bitte noch einmal bei uns.

Vor seiner kommunalpolitischen Tätigkeit in Celle arbeitete er viele Jahrzehnte in unterschiedlichen Bereichen der Niedersächsischen Landesregierung im Sozialministerium ebenso wie im Innenministerium. Heute ist er als Rechtsanwalt (of Councel) bei activlaw in Hannover aktiv.